Gemsensprung im Fokus: Was macht uns besonders? #noblueprints #notemplates

Gemsensprung: Fokus

Die 3 größten Herausforderungen im Unternehmenswandel und wie man sie meistert

Veränderungen in Unternehmen sind häufig mit großen Herausforderungen verbunden, die es zu bewältigen gilt. Unternehmen stehen vor komplexen Problemen und müssen diese effektiv lösen, um langfristigen Erfolg zu sichern. Dabei stoßen sie oft auf Widerstände und Ängste vor Veränderungen.

WARUM UNTERNEHMEN BERGFÜHRER SEIN MÜSSEN

Eine Veränderung kann nicht einfach als Projekt mit einem vorgefertigten Template angegangen werden. Stattdessen ist Veränderung eine Reise in unbekanntes Terrain. Unternehmen sollten sich nicht als Projektleiter, sondern als Bergführer begreifen, die ihre Mitarbeiter bei der Routenwahl helfen und auf der Tour begleiten.

WIE UNTERNEHMEN KOMPLEXITÄT ERFOLGREICH BEWÄLTIGEN

In Zeiten zunehmender Komplexität reichen traditionelle Lösungsstrategien nicht mehr aus. Unternehmen müssen sich auf neue agile Denkweisen und Lösungsstrategien einlassen, um mit den Herausforderungen Schritt halten zu können. Hierarchische Organisationen stoßen dabei oft an ihre Grenzen und behindern eine nachhaltige Problemlösung. Ein Perspektivwechsel ist notwendig, um die Komplexität zu meistern.

WIE NACHHALTIGE VERÄNDERUNGEN IM UNTERNEHMEN ERREICHT WERDEN

Unternehmen müssen sich auch von der Symptombekämpfung verabschieden, um langfristige Veränderungen zu bewirken. Die Einführung neuer Tools und Methoden allein reicht oft nicht aus, um die wahren Probleme anzugehen-sie müssen ihre Probleme und Herausforderungen identifizieren und gezielt angehen, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

Das sind wir. Das ist GEMSENSPRUNG

Wir verstehen uns als Initiator, Begleiter und Entwickler in einer volatilen Welt.​

Als holokratische Entrepreneurs bauen wir in Unternehmen wertschöpfende Kompetenzen auf und machen Organisationen resilient und nachhaltig. Unsere zertifizierten Trainer und Coaches inspirieren, motivieren und befähigen unsere Partner, immer besser zu werden.

Wir sind keine klassischen Berater, sondern erfolgsorientierte Co-Entrepreneurs und Coaches, die Exzellenz als Ganzes mit hohem menschlichem Anspruch und persönlichem Engagement im Unternehmen etablieren.​

Mit unserem umfassenden Leistungsportfolio in den Bereichen Prozessoptimierung, Organisationsentwicklung und Mitarbeiterbefähigung unterstützen wir unsere Partner dabei, ihr volles Potential zu erkennen und auszuschöpfen. Wir setzen auf maßgeschneiderte Lösungen, die zur individuellen Weiterentwicklung der Identität beitragen.​

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Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen!

Eine neue Arbeitswelt, bedeutet eine reflektierte Art der Führung. Selbstmanagement als wichtiges Instrument bei der Mitarbeiterführung und bei der Transformation in ein wertschätzendes Unternehmen, in dem sich die Mitarbeitenden kreativ und motiviert einbringen.

Eine neue Arbeitswelt, benötigt eine neue Art der Führung

Geprägt von erblichen Anlagen, der Erziehung und dem sozialen Umfeld wird der Menschen zu der Person, die er oder sie an einem bestimmten Punkt seines Lebens ist. Das ist erst einmal eine Tatsache, die jeden Menschen so in seiner Einzigartigkeit definiert. Wenn nun die Person mit keinen anderen Personen interagiert - quasi in einer Höhle als Eremit lebend - ist dies nicht als kritisch zu betrachten. Schwierig wird es erst, wenn man mit einem emotionalen, biologischen und genetischen Rucksack auf andere Individuen trifft und in realen Kontakt tritt. Zwei Rucksackträger, die durch diverse Lebensgeschichten geprägt, mit unterschiedlichen Denk- und Handlungsmuster ausgestattet sind, sich begegnen und im Idealfall kooperativ sind, im schlechtesten Fall allerdings die Beziehung konfliktbelastet ist. Herausfordernd wird die Situation dann, wenn der mit Glaubenssätzen und inneren Antreibern verkettete Mensch in eine Position kommt, die das Führen von anderen Menschen verantwortet. Im klassischen unternehmerischen Sinn also zum Team- oder Abteilungsleitenden wird. Ein harmloses Gespräch wird zu einer Diskussion, die in einen handfesten Streit münden kann. Ein gut gemeinter Ratschlag bildet plötzlich die Ausgangsbasis für eine explosive Grundsatzdebatte und Missverständnisse lauern an jeder Ecke, weil das Gesagte doch anders beim Empfänger ankommt.

Selbstmanagement als Werkzeug moderner Führung

Die Führung von anderen Menschen bedarf einer essentiellen Kompetenz: Selbstmanagement. Der Begriff der Selbstführung beschreibt die Fähigkeiten, das eigene Denken und Verhalten abgekoppelt von äußeren Rahmenbedingungen und basierend auf reflektiertem, selbstregulierendem Verhalten und werteorientierter Einstellung zu erkennen und danach zu handeln. Das bedeutet, im stetigem Bewusstsein zu leben, dass das eigene Verhalten geprägt ist von inneren Denk- und Glaubensmustern, die mit der eigentlichen Situation nur bedingt zusammenhängen. Das bedeutet außerdem, dass bevor es zur einer Reaktion kommt, die in verbalen Äußerungen, Entscheidungen oder irritierender Mimik und Gestik sich zeigt, der oder die Führende sich der eigenen Prägung bewusst ist, Muster bekannt sind und eine „positiv-neutrale Emotionalität“ gewahrt werden kann. Zu erreichen ist dieser Zustand des Bewusstseins, in erster Linie über ein großes Maß an Aufmerksamkeit, welche durch ein wertegestütztes Mindset zu sensibler Achtsamkeit führt. Wobei die Führungskraft in erster Linie nicht nur sich selbst im Blick hat, sondern auch die Wechselwirkung mit der anderen beteiligten Person.

Bei dieser doch anspruchsvollen Definition des Selbstmanagements, scheint es nachvollziehbar, dass Leadership ein komplexeres Thema ist, als in vielen Unternehmen angenommen wird. Ein klares Bild, was Führung bedeutet, welche Ziele damit verbunden sind und welches Menschenbild dabei die Ausgangsbasis bildet, ist die grundlegende strategische Richtung, die das Unternehmen vorgeben sollte. Man muss sich die kritische Frage also stellen, ob über ein einmalig besuchtes Führungskräfteseminar die benötigten Fähigkeiten überhaupt erlernt werden können? Oder ob es mehr braucht, damit Führungskräfte die richtigen Werkzeuge zur Hand haben, damit Führung überhaupt gelingen kann. Letztendlich geht es doch darum, eine Arbeitswelt zu schaffen, die sowohl produktiv, innovativ als auch motivierend und wertschätzend ist.

Ein weiterer Artikel zum Thema New Work und Selbstmanagement: 3 Gründe warum im NEW WORK die Zukunft liegt - Gemsensprung GmbH


3 Gründe warum im NEW WORK die Zukunft liegt

Aktuell kommt man nicht umhin, über Beiträge, Posts und Podcast-Folgen zum Thema New Work - Neues Arbeiten zu stolpern. Es scheint gerade so, als ob die Beraterwelt ein neues Lieblingsthema gefunden hat und nun die "nächste Sau durchs Dorf treibt".

Warum allerdings New Work nicht nur eine kurzweilige Erscheinung ist, erfährst du hier:

Grund 1: Das Zeitalter des Wissens

Der Mensch hat sich seit Anbeginn seiner Existenz in (aktuell) 5 Zeitaltern entwickelt und zivilisiert.

Das erste Zeitalter war das der Jäger und Sammler, in der der Mensch für die Familie Nahrung durch jagen und sammeln beschafft hat. Es folgte das Zeitalter der Landwirtschaft, in der die Erde bearbeitet und Ernte eingefahren wurde, um so die Familie zu ernähren. Darauf folgte das Zeitalter der Industrie. Rohstoffe wurden über ein Fließband zu Endprodukten gefertigt. Delegation und Skalierbarkeit waren neu und die Produktivität stieg um das 50fache. 90% der Familien wechselten von der Landwirtschaft in die Industrie. Auf einmal ging es um "Dinge" - Maschinen, Rohstoffe etc.

Mitarbeitende waren austauschbar (da zu diesem Zeitpunkt unendlich verfügbar). Menschen wurden zu Kostenfaktoren (Ressourcen) und Maschinen zur Investition (Wertschöpfung). Der Menschen wurde zum Ding herabgesetzt.

Jetzt befinden wir uns im Zeitalter der Information & Wissensarbeit. Gute Wissensarbeit ist wertvoll und ermöglicht dem Unternehmen eine Optimierung der Wertschöpfung. Wissensarbeitende liefern einen Fokus, Kreativität

und einen Hebel für Produktivität bis ins zigfache. Wissen und Kreativität sind unendlich und führen zu exponentiellem Wachstum und Erfolg.

Wir leben zwar im Zeitalter der Wissensarbeitenden, setzen aber immer noch auf das Kontrollmodell aus dem Industriezeitalter, dass die Kreativität und die Potentiale der Menschen unterdrückt. Das Resultat sind Entfremdung vom Job, kein Vertrauen in die Führung, gewerkschaftlich organisierte und prozesssüchtige Organisationen.

Das Prinzip des New Work bietet hier die Werkzeuge, Modelle und Führungsparadigmen, um im Zeitalter der Wissensarbeit auf die Bedürfnisse der Menschen und die veränderten Rahmenbedingungen einzugehen und erfolgsorientiert zu unterstützen.

Grund 2: Die fünfte Stufe

Lassen wir die Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine mal außen vor,  so hat es das Universum (oder wer auch immer), die letzten Jahrzehnte mit der Menschheit insgesamt ganz gut gemeint. Sicherlich gab es und gibt es auf der Welt immer wieder kleinere und mittlere Brandherde, aber verglichen mit den ersten 40 Jahren des 20. Jahrhunderts, in denen zwei Weltkriege die Menschen stark gebeutelt hatten, leben wir doch heute insgesamt sehr friedlich.

Ein zufriedenstellender Wohlstand, umfassende Bildung und grundlegende Sicherheit ist erreicht und blickt man auf die Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow, so sind die ersten vier Stufen zumindest in Westeuropa nahezu erfüllt. Die Generationen Z und Alpha (geboren zwischen 1996 und 2020) überspringen also die ersten drei Stufen ohne Anstrengung und werden direkt in die vorletzte Ebene der Pyramide hineingeboren. Durch eine bereits real-existierende Individual-Gesellschaft in unserer westlichen Welt, erleben die Kinder und Jugendlichen die Erfüllung der vierten Stufe bereits in den ersten Lebensjahren - mit Selbstverständnis.

What´s next? Was also nun?

Die Selbstverwirklichung als oberste Stufe der Bedürfnispyramide ist also das nächste logische Ziel. Auf dieser Stufe stellt sich der Mensch die Frage nach seinem Platz im Leben und den Sinn des irdischen Daseins. Durch den bereits im Überfluss lebenden Menschen ist das Reduzieren des Lebensstandards unter Umständen eine attraktive Alternative, wenn dadurch die Selbstverwirklichung erreicht werden kann. Quid-pro-quo.

Was bedeutet das nun im Arbeitsalltag? Die Post-Millenials und Alphas treten in das Berufsleben ein und sind über extrinsische Faktoren wie Gehaltsbänder, Bonusvereinbarungen und Firmenwägen nicht mehr zu begeistern und motiviert sowieso nicht. Fridays for Future, Greta Thunberg, PETA etc. haben den Jugendlichen gezeigt, dass es um mehr geht, als das Häuschen am Stadtrand, den SUV in der Garage und zweimal im Jahr den Urlaub per Flugzeug zu bestreiten. Soziale Verantwortung, Black Lifes Matters und der Klimaschutz sind Begriffe, die diese Generationen mit der Muttermilch aufgenommen haben. Und sie stellen Forderungen. Forderungen an ihre Arbeitgeber, bei denen sie gerne in Teilzeit und höchst flexibel ihr Wissen und ihre Lebenszeit einbringen, aber bitte auch einen höheren Sinn im ihrem Tun erleben wollen.

Das alte Führungsverständnis von Command & Control stößt hier nun auf Widerstand und was man dieser Generation entlocken kann, ist maximal ein freundliches, aber bestimmtes "Nein, danke", am Ende der ersten Bewerberrunde. Das Dilemma wird für Unternehmen noch größer, denn die Auslese wird immer geringer, je weiter die Jahre voranschreiten und der Drang nach einer Talente-Dichte immer höher wird.

Agile, flexible Organisationsmodelle bieten nun die Möglichkeiten der Selbstbestimmtheit, der Eigenverantwortung, die diese Generation nicht nur fordert, sondern als Selbstverständnis ansieht. Wenn dazu das Unternehmen es noch schafft, eine Corporate Responsibility nicht nur in einer Unternehmensbroschüre zu deklarieren, sondern wirklich zu leben, dann steigt der Firmen-Attraktivitätsindex und somit der Pool der BewerberInnen erheblich an.

Grund 3: Der Spaß-Faktor bei New Work

Mal ehrlich: Bist du es nicht leid, in einer Matrix- oder Linienorganisation tagtäglich die Grabenkämpfe um alte Fürstentümer auszufechten? Prozesse, die so langsam sind, dass die Anfrage die du vor vier Wochen gestellt hast, im Grunde genommen bei der Beantwortung schon wieder hinfällig ist?

Sicherlich, AKVs geben Klarheit über deine Position, aber funktionierst du nach diesem Prinzip? Wer kann schon von sich behaupten, dass seit der eigenen Ausbildung oder dem Studium sich keine neuen Talente, Fähigkeiten und Interessen entwickelt haben und dass das, was auf der Visitenkarte steht, zwar der Stellenbeschreibung entspricht, aber oftmals wenig mit den eigenen Neigungen und Potentialen zu tun hat.

Wäre es nicht vorstellbar, Aufgaben im Unternehmen zu übernehmen, die zwar auf den ersten Blick nicht direkt miteinander zusammenhängen, aber deinem Profil entsprechen und dich in deiner Kreativität, Motivation und Selbstbestimmtheit befeuern. Und so letztendlich dem Unternehmen zu Gute kommen?

Das ist auch New Work. Eine Organisationsform zu definieren, die die Potentiale jedes Mitarbeitenden voll ausschöpft und die Hierarchien abbaut und so die Entscheidungsbefugnis dem zukommen lässt, der letztendlich die Information hat: dem Mitarbeitenden.

Natürlich gibt es immer zwei Seiten der Medaille und dieses leidenschaftliche Plädoyer für New Work wäre nur sehr einseitig zu betrachten, wenn man nicht auch die Schattenseite unter die Lupe nehmen würde.

Wenn man sich als Organisation entscheidet, es mit New Work zu versuchen, muss einem gewiss sein, dass es in erster Linie ein holpriger Weg wird. Das es Rückschläge zu verzeichnen gibt und dass das System mit der Nase auf die ursächlichen Probleme hingewiesen wird. Ohne eine Höchstmaß an Vertrauen, offener und ehrlicher Kommunikation und einer reifen Feedback-Kultur ist die Transformation fast nicht zu schaffen.

Hervorzuheben ist jedoch, dass wenn es gelingt, diesen Weg des Neuen Arbeitens erfolgreich einzuschlagen, es die Mitarbeitenden einem danken werden und zwar mit Loyalität, Kreativität und Verantwortungsübernahme.

Und dafür sollte es sich doch lohnen. Oder?


Vanessa hat dich neugierig gemacht? Lies hier ihren neuesten Artikel: Nachhaltigere Führung durch Selbstmanagement (gemsensprung.de)